Ghost Dog – Der Weg des Samurai



Regie: Jim Jarmusch
Erscheinungsjahr: 1999

Ghost Dog, so genannt, weil er sich unbemerkt durch die Straßen der Stadt bewegen kann und im Dunkel der Nacht verschwindet, ist ein Profikiller, der nach dem Kodex eines Samurai lebt. Seine einzigen Freunde sind die Tauben auf dem Dach des verlassenen Gebäudes, in dem er wohnt, und der afrikanische Eisverkäufer Raymond, der nur französisch spricht. Nach der Western-Paraphrase ‚Dead Man‘ legt Kultregisseur Jim Jarmusch (‚Night on Earth‘) nun eine ironisch melancholische Gangster-Elegie vor, die sich an Melvilles ‚Der eiskalte Engel‘ ebenso orientiert wie an zeitgenössischem Gangsta-Rap (der Soundtrack stammt von RZA). Die Rolle des schweigsamen Killers füllt ‚Bird‘ Forest Whitaker perfekt aus. (blickpunktfilm.de)

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